Beim TPD-2-49 handelt es sich um ein Periskop-Zielfernrohr bei dem die Entfernung durch die sogenannte Schnittbildmessung ermittelt wird. Dabei wird das Bild des Ziels von zwei verschiedenen Punkten aus gleichzeitig betrachtet und im eigentlichen Gerät übereinander gelegt. Durch das Verschieben der beiden Bilder  bis zu dem Punkt an dem es nicht mehr versetzt dargestellt wird, kann die Entfernung bestimmt werden . Mit zunehmender Entfernung wird die Messtolleranz immer grösser. Beim TPD-2-49 entspricht diese ca. 3% auf 4000m. (Video zur Schnittbildmessung ca.37 Sek , 6,21MB)

Das TPD-2-49 hat ein Stabilisiertes Sichtfeld, wodurch auch ein anvisieren des Ziels während der Fahrt möglich ist. Beim anvisieren des Ziels ist das Bild, wie bereits oben erwähnt, in der Horizontalen geteilt. Der Schütze muss jetzt durch betätigen von zwei Knöpfen das Bild solange verschieben bis beide Bildhälften übereinander liegen. Dabei wird die Hauptwaffe und das Koaxiale MG solange angehoben oder Gesenkt, bis der Aufschlagpunkt des Geschosses mit dem Punkt in der Zieloptikt übereinstimmt. Ebenfalls wird der Turm dem Zielgerät entsprechend nachgeführt.

Wie bei sowjetischen Zielgeräten üblich, Besitz auch dieses Gerät zwei Handgriffe an denen sich jeweils ein Knopf an Daumenposition und einer an Zeigefingerposition befindet. Die Beiden Daumenknöpfe steuern die Entfernungsjustierung der Waffe und die beiden Knöpfe an der Zeigefingerposition das Abfeuern der Waffe. Hierbei befindet sich auf der Linken Seite das Koaxial MG bzw. der Schalter zur Entfernungs Reduzierung. Auf der Rechten Seite befinden sich die Schalter zur Entfernungs Erhöhung bzw. zum Abfeuern der Hauptwaffe.

Eine Kopplung mit dem IR Nachtzielgerät TPN-1-49-23 ist nicht möglich. Dieses ist Üblicherweise bei der Verwendung des TPD-2-49 als Nachtzielgerät installiert. Da im IR Betrieb eine Entfernungsbestimmung nicht mehr oder nur schwer möglich ist, sinkt auch die Ersttreffer Wahrscheinlichkeit entsprechend den Sichtverhältnissen.

oben links: Ausblick des Entfernungsmessers,

oben rechts: Ausblick des TPN (obere Panzerplatte der Blende fehlt hier)

unten: der “Lichttunnel” im Inneren des Turms der beide Teile Verbindet